Freitag, 25. November 2011

Höllentour am Taranaki

Nächste Touriattraktion für uns sind die Waitomo Caves, in denen es Glühwürmchen(eigentlich die glühenden Larven der Pelzmücke), eine Menge Stalagniten und Stalagtiten und sogar Moa-Knochen(einer der größten flugunfähigen ausgestorbenen Vögel) zu sehen gab. Nach unzähligen Versuchen die Glühwürmchen zu fotografieren hatte unser Maori-Führer erbarmen mit uns und schickte uns per E-mail noch eine paar echt schöne Profi-Fotos. Dann haben wir noch eine kleine Wanderung durch die echt schönen mit Felsen gespickten typisch grünen Hügel unternommen, um mal wieder fest zustellen, dass hier auch bis vor kurzem der Hobbit gefilmt wurde-wenn das soweiter geht, brauch ich den Film nächstes Jahr nicht mehr in Kino schauen. Die anschließende Nacht haben wir auf einem kleinen Rastplatz am Forgotten World Highway verbracht und wurden nachts nochmal von betrunkenen Maoris geweckt, die beim Pinkelversuch kläglich scheiterten und mit den Worten "Shit" und "Fuck" fauchend ins Auto stiegen, zumal sie natürlich versuchten in unser Auto zu spähen aber es irgendwie nicht auf die Reihe bekamen. Den Tag danach waren wir 4h auf dem "Forgotten World Highway" unterwegs, der seinem Namen auf einer 40km langen Schotterstrecke und Dschungelartiger Landschaft alle Ehre macht-ein bisschen wie bei Jurasic Park. Somit erschien uns der Endort des Highways indem alles an Shakespear erinnert auch etwas grotesk, aber wenn er schon Stratford heißt(Stratford up on Avon in England ist ja der Geburtsort von Shakespeare, insofern man an seine Existenz glaubt). Deswegen sind wir gleich weiter zum Taranaki gefahren einem wunderschönen einsamen schneebedeckten Vulkan der sich noch vor der nächsten Küste erhebt und hatten uns vorgenommen ihn zumindest eine Stück in die Knie zu zwingen. Der Abend wurde erstmal mit netten Franzosen und Deutschen auf eiskalten 900m Höhe im Nationalpark verbracht, wo wir vor lauter Kälte(3°C) schon fast ein Feuer entfacht hätten aber das Erscheinen eines DOC-Mitarbeiters mit 20 Kindern  hat uns noch in letzter Minute an unsere gute Erziehung erinnerte, zumal es natürlich verboten war. Also nächsten früh bei noch klarem Wetter aus dem Bett gestiegen und mit Elan den kleineren Gipfel, der eigentlich schon Eisfrei sein sollte, in Angriff genommen. Nachdem wir festellen mussten, dass sich nicht nur der große Gipfel zunehmend in Wolken hüllte, sondern auch der Kleine und uns zunehmend starker Wind am Aufstieg hinderte, waren wir schon alle etwas frustriert aber ein in T-Shirt gekleidetes schweizer Pärchen meint:" Is nur noch a halbes Stündle bis zam Gipfel und ihr wollt doch nett schoon oofgamen!". Also weiter! Durch 10m Sicht und mittlerweile Regen kämpften wir uns bis 100 m unter dem Gipfel, dort  trafen wir auch den Basken wieder, der uns freundlich zu verstehen gab, dass der Gipfel nicht begehbar wäre, da alles noch vereist ist. Die Entscheidung war gefällt und wir kehrten um, da man sowieso auf diesem Track, der eher einer apokalyptischen Geröllhalde als einem Wanderweg glich, immer zwei Schritte nach vorn und einen zurück rutschte. Mittlerweile regnete es sogar auf dem Parkplatz, also nichts wie weg und auf  in den Süden, in diesem Falle Wanganui und von da aus weiter nach Wellington, denn leider war uns aufgrund von Schneestürmen auch das angeblich traumhafte Tongariro-Crossing vergönnt.
Waitomo Caves

Taranaki in voller und seltener Schönheit

Blick vom Taranaki

"Forgotten World Highway"

Sonntag, 20. November 2011

Ein fast perfekter Tag

Wir verliesen Coromandel Peninsula nach einen unsagbar unbefriedigenden Besuch des Hot Water Beach-da im Reiseführer falsche Angaben gemacht werden und man nur eine heiße Quelle im Sand durch das Graben eines Loches bei kompletter Ebbe finden kann. Offensichtlich hatten alle Touris den gleichen Reiseführer und waren so 2 h zu spät, also sind wir weiter da gefahren und haben uns noch ein paar niedliche Strände und die Cathedral Cove angeschaut. Da traffen wir auch die 2 Israelis wieder und haben von ihnen den Tip bekommen, auf dem Weg nach Rotorua einen Zwischenstopp in Matamata ein zulegen. Denn dort wurden die Hobbington-Szenen, also die Hobbithöhlen und die Geburtstagsfeier von Bilbo gedreht(für alle die nicht wissen wovon ich rede - es geht um die Herr der Ringe Filme). Zu unserer Überraschung war fast das ganze Set wie im Film erhalten und so fanden wir bei bestem Sonnenschein 17 Hobbithöhlen und  eine Hobbitmühle mit Steinbrücke vor. Das ganze Set wurde um weitere 7 Höhlen erweitert und  bis 5 Tage vor unserem Besuches wurde hier noch der Film "Der Hobbit" gedreht und somit war hier die letzten 6 Wochen Besuchsstop-haben wir ein Glück. Die Besitzer dieser wunderschöne Farm sind noch immer in erster Linie Schafzüchter und besitzen um die 10 000 Schafe, die in Ruhe auf dem riesigen Ländereien grasen und somit wurden wir aufgefordert, der Schärrung und Fütterung der Lämmer beizuwohnen. Leider ist es mir strikt verboten die Bilder vom Besuch ins Internet zu stellen, ich musste das sogar schriftlich bestätigen ansonsten kann einen New Line Cinema auf Unsummen verklagen, was sie übrigens schon mit Touris gemacht haben - also gibt es die Bilder erst zu Hause. Nun ging es aber endlich weiter nach Rotorua aber erst nach dem besten Pie, den ich bis jetzt in New Zealand gegessen habe(Butter Chicken mit Zwiebeln, Paprika in einer Blätterteigfüllung-könnte ich jeden Tag verputzen). Ansonsten ist das Essen hier nämlich ganz schön Fast Food lastig und deswegen kochen Antjeund ich  auch meistens selber Nudeln, Reis mit Gemüse und sogar schon Blinsen(lecker lecker :-)) und das alles auf meinem Kocher bei manchmal Orkanartigen Sturmboen.
In Rotorua angekommen wurde Antje zum ersten mal von der schwefelartigen Luft der Thermalquellen erfasst(riecht eigentlich nach verfaulten Eiern - kann an manchen Tagen echt extrem werden und dann scheint die ganze Stadt zu dampfen) . Wir haben nach langer Debatte entschieden in Thermal Wonderland zu fahren um das dampfende Ereigniss in seiner ganzen Farbenpracht zu sehen und vollkommen benebelt von dem Schwefel ins Auto zu steigen und dann noch eine Maori-Village, das direkt in der Stadt  und auf einigen heißen Quellen und an Hot Pools gelegen ist, zu besuchen. Dort haben wir echt viel über die Tätowierungen, Bestattungen und Bedeutung der Holzschnitzerein erfahren. Keines der Häuser dort hat einen Ofen oder gar einen Kochtopf den es gibt sogenannte Steaming Boxen, in die man sein Essen in Alufolie einegewickelt legt und 1h später das warme fertige Essen herausholt oder das Gemüse in Beutel eingewickelt in einem der Hot Pools reinhängt und dann nach paar Minuten gegart wieder herausholt. Außerdem ist das Wasser aus den Hot Pools  bis zu 65°C heiß und die Bewohner baden jeden Tag 2mal täglich nackt darin. Im Wasser sind von Natur aus geringe Mengen ätherischer Öle und Mineralien gelöst, was so ziemlich gegen alle Hautprobleme und rheumatischen Beschwerden hilf und außerdem muss man keinerlei Seife, Creme oder Shampoo benutzen und die älteren Bewohner dieses Dorfes hatten eine erstaunlich gute Haut-Antje und ich haben schon neidvoll überlegt umzusiedeln. Während userere echt nette Führerin versucht uns zu zeigen wie man früher aus Flachs Kleidung gemacht hat, fing es sogar an zu Hageln und sowas erlebt man in dieser Gegend so aller 50 Jahre mal und Schnee sieht man auch bloß aller 20 Jahre(wurde uns zumindest erzählt) und so war diese Wetterabnormalität sogar Hauptthema in den Nachrichten. Diesen beinah perfekten Tag haben wir dann noch mit einem heißen Bad in dem Kerosene Creek(von thermalquellen gespeisten heißen Fluß) abgeschlossen, indem wir nur eine Handvoll Kiwis trafen, da dieser Ort echt nur Einheimischen bekannt ist aber super schön, denn die Strömung gibt einem noch eine Massage und so kommt schon fast Whirlpool-Feeling auf . Preis dafür war nur, dass alles an uns wie vergorene Eier stank aber das war es wert. Danach sind wir noch an den nächsten See gefahren, haben uns lecker Nudeln gekocht und sind nach einer Folge Big Bang Theory ins Koma gefallen- Schnarrrrchhhhhhh
PS: Fotos folgen-das Internet in der Bibo ist ja soooooo langsam
Rotorua

Kerosene Creek und ein bisschen von Antje

Geysir bei Rotorua

Der Haka

Montag, 14. November 2011

Dreaming in Coromandel

Nach einem recht unbefriedigenden Zwischenstopp in Marine Reservat von Leigh  ging es weiter nach Auckland für einen Besuch des National-Museum , wo vorallem die Entwicklung, Geschichte und Lebensweise der Maoris im Vordergrund steht und wir uns sogar eine Lifeperformance gegönnt haben, bei der wir sogar eine sehr interessante Haka-Variante zu sehen gab(wer interesse am Haka hat-einfach mal bei Youtube" Haka" und  "All Blacks" eingeben). Da wir die Stadt sowieso passieren mussten um in Richtung Süden vorzudringen, war das ein willkommener Zwischenstop aber viel zu laut und unübersichtlich um da übernachten zu wollen. Also Abends noch weiter in Richtung Coromandel Peninsula, der Lieblingsurlaubsort der Auckländer und sehr touristisch ausgebaut für neuseeländische Verhältnisse. So fanden wir in Thames fast keinen Ort zum Übernachten, da uns von überall her "No Overnight Stay-Schilder" das Schlafen im Auto ausdrücklich verboten aber wir haben einfach auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum übernachtet, was übrigens genau gegenüber von der hiesigen Polizei war und wurden morgens nur etwas verwirrt von den ankommenden Warehouse-Mitarbeitern gemustert. Den nächsten Morgen sind wir zeitig aus unserem Bett gekrabelt um mal endlich die müden Knochen in Bewegung zu setzen und sind eine echt knieunfreundlich(wie Antje vorallem beim Abstieg feststellen musste) 5h Wandertour zu den Pinaccels im ...... Nationalpark gelaufen. Die Tour war gespickt mit wirklich hohen Stufen und einer Menge rutschiger Felsen sowie einer finalen Kletterpassage(hat mich irgendwie an die Sächsische Schweiz erinnert), was aber dennoch eine Menge Wanderer aus der ganzen Welt angezogen hat und so traf man sich auf dem Gipfel zum Plausch mit israelischen Kaffee(schmeckt für mich wie Jeder Kaffee-also beschissen aber das habe ich den Israelis natürlich nicht gesagt), Nutella-Broten und einer Frucht Namens Cherriemonya/Chilloe(sehr lecker-Danke an den Franzosen) und diskutierte über den schnellsten Gipfelstürmer-leider der Franzose, er war 40 min schneller als ich und dass obwohl ich die Tschechen und den Italiener überholt habe(Antje wollte sich dann etwas mehr Zeit lassen). Dieser schöne Sommertag wurde dann durch die Fahrt von Thames nach Coromandel Town besiegelt, wo ich das Vergnügen hatte eine der schönsten Straßen überhaupt zu fahren. Man stelle sich Felsen direkt bis zum Strand vor, die nur durch eine äußerst enge, stark gewundene Straße und kleine weißsandige Buchten mit den sonderbarsten Baumformationen vor-leider musste ich mich mal wieder extrem auf die Fahrbahn konzentrieren, den die Kiwis sitzen einem immer im Genick auf der Straße und man muss schon echt konzentriert sein bei den vielen Kurven.  In Coromandel Town angekommen, haben wir in einem niedlichen Hostel auf dem Hof übernachtet und am nächsten Morgen sogar noch 2 Beutel voll mit frischen saftigen Orangen geerntet, dank meines affenartigen Einsatzes am Baum(wie der Besitzer bemerkte).Somit ist dasas Müsli auch  gerettet, den Saft ist hier echt teuer und wer mich kennt der weiß ja, das ich keine Milch mag.
Predator of the Sea-Comorane

Wowwww 

Hiking to Pinnacles with Antje

View from Pinnacles

Samstag, 12. November 2011

Busy with Angie

Antje und ich sind gleich mal bis in das kleine Örtchen Orewa, das nördlich von Auckland liegt gefahren und haben ihr, wie auch mir eine kleine Pause und frisch gewaschene Wäsche in einer niedlichen Lodge gegönnt und sogar noch das hiesige Feuerwerk des Guy Fawkes Fireworks Day mit angeschaut-etwas mickrig wenn man die Feuerwerke aus Dresden kennt aber fürs Dorf echt sehenswert. Danach ging es Richtung Norden nach Pahia, dem Touriort schlechthin der Bay of Islands, wo wir verzweifelt nach einen Schlafplatz for free gesucht und dann endlich 7km entfernt an einem Golfplatz mit super Aussicht gefunden hatten. Denn hier begegnete ich das erstmal Schilder auf dem der Overnight-Stay im Auto verboten war und zwar überall.  Am nächsten Tag haben wir uns erstmal eine 4stündige Schiffsfahrt in der Bay of Islands gegönnt und dabei Delfine gesehen und haben sogar das Whole in the Rock mit dem Schiff passiert, wobei erwähnt werden sollte, dass dieses von den Gezeiten geschaffene riesige Loch in einer Felseninsel nur 2m breiter war als unser Schiff und dann noch voller Wellengang-ujujuuuu. Es war natürlich sehr windig und auch ganz schön kalt so dass wir uns Abends mit einer Menge Wein und Bier(vorallem ich) bei Susan und Pieter im Hostel aufgewärmt haben. Beide hatte ich innerhalb der ersten Tage in Auckland kennen und mögen gelernt und war dann mit Pieter auf einen White Russian in Pahia verabredet als ich Susan noch zuvor in der Stadt traff und sich herausstellte, das die beiden jetzt seit 3 Wochen ein Paar sind-verücckkkkt. Naja, also habe ich mich nach 3-4 Stunden Schlaf aus meinen Auto-Bett gequält, denn ich und Pieter mussten ja unbedingt bis zum Morgengrauen quatschen, während alle schon schliefen-aber schön war es halt. Also nun konzentrieren und mit Vollgas nach Kaitaia düsen um noch den Bus um 9 Uhr morgens(welch unchristliche Zeit, aber die Kiwis sind eben Frühaufsteher) zu nehmen, der uns dann innerhalb von 8 Stunden bis zum Cape Reigna, den nördlichsten Punkt von Neuseeland bringt. Dieser Bus war ein altes Auslaufmodell der 70er Jahre, kombiniert mit einem 50jährigen Maorifahrer, der gleichzeitig unser Führer war und uns eine Menge interessanter  Dinge über die Bäume, Orte und die Maorikultur erzählte. Zum Mittag gab es zwar etwas undefinierte Brötchen aber sonst war es gut. Ich hatte natürlich etwas Probleme mich munter zu halten und leider hat es mir auf der Fahrt auch 2mal den Magen umgestülpt aber ich habe mich mit Tüte in der Hand wacker geschlagen  und konnte dann sogar noch das Abschiedslied unseres Fahrers genießen(natürlich in Maori). Wir sind auch den 90Miles Beach bei Ebbe langgefahren und haben nach Muscheln gegraben und wer darauf steht hat sich diese Geschmacksverirrungen beutelweiße mit nach Hause genommen-wir natürlich nicht. Mir war ja auch schon schlecht!
Danach ging es erstmal in Hostel für eine Nacht und dann weiter durch einige Nationalparks in Richtung Süden um die Kauri Bäume(echte Urwaldriesen) zu sehen. Allen voran Tane Mahuta(um mal etwas Maori Sprache einzubauen), was der größte lebende Kauri Baum ist den man noch in New Zealand findet und ungefähr im Jahre Null aus seinem Samen schlüpfte-gut das ich ein Weitwinkel Objektiv hatte :)
Wie ihr sicher bemerkt habt geht es jetzt wesentlich struckturierter zur Sache, seit Antje an meiner Seite ist. Ich muss zugeben es war hart für mich von dem entspannten Kiwi-Lifestyle den ich mit Dami hatte auf Antje soviel- wie-möglich-in -4- Wochen -Attitüde umzusteigen aber nach 4 Tagen habe ich es geschafft. Es war aber auch hilfreich, dass mein Auto jetzt schon wirklich ein echtes Heim für mich ist, vorallem da wir mit Hilfe des Warehouse(ein echt günstiges Einkaufswonderland, in dem wirklich alles erhältlich ist) mein Auto noch mehr modifiziert haben-Stolz. Ich scheine jetzt auch alle anfänglichen Kränkeleien wie Erkältung und Magen-Darm-Infekte dank Muttis Propolis und natürlich den Pulsnitzer Lebkuchen aus der Heimat in den Griff bekommen zu haben-Vielmals Danke an zu Hause!!!!
A Hole in the Rock

At biggest nature Harbour 

Tane Mahuta

Bay of Islands

Windy Weather on the Boat

Lupe herausholen, dass soll ein Delfin sein :)

Relaxing at the Beach

On the Mount

Mt Maunganui
Juhuuuu,wir(Dami und ich) haben den Mount Maunganui bestiegen und obwohl dieser nur knapp 300m hoch ist hat es dennoch 40min gedauert und wir wurden zu unserem Verwunderung  von so manchem Jogger, der diesen Anstieg scheinbar als tägliche Übungsstrecke benutz, überholt. Ist auch kein Wunder den die Neuseeländer sind ein Volk, dass sich in 2 Kategorien spaltet: da wäre der sportliche Kiwi der jeden Tag der körperlichen Betätigung fröhnt, egal ob Joggen, Surfen, Fußball, Rugby, Kajak, Klettern ….. und der träge und meist auch sehr korpulente Kiwi, der mehr dem Burgern, Barbecue oder Fish and Chips zugetan ist. So wurden wir früh im Auto meist schon von Joggern umkreist bevor wir überhaupt erwacht waren, dannach folgten die doch recht angenehm anzusehenden, meist männlichen Surferhorden. Aber wir haben uns nicht beirren lassen und haben fleißig weitergeschlafen, dannach gab es bei guten Wetter erstmal Frühstück am Strand  und eine geringfügige Planung für den Tag. Dann sind wir doch nicht etwa beim Besuch der hiesigen Hot Pools dem All Blacks Nationalspieler Cory Jane und seiner ganzen Gefolgschaft in die Arme geschwommen, nur hatten wir dies erst einen Tag später festgestell, als wir sein Gesicht auf einem Klatschblatt wieder erkannten und haben uns ganz schön in den Hintern gebissen, dass wir kein Autogramm abgestaubt hatten-obwohl er sogar kurz zwei Worte mit uns gewechselt hat und uns immer sehr freundlich entgegenlächelte – was für ein total sympathischer Mann(Schmelz). Ansonsten wurden wir schnell von Wolke Sieben zurück geholt, als es die nächsten 2 Tage komplett regnete und wir beide eine Erkältung bekamen, was die Stimmung schon enorm gedrückt hat. Dennoch sind wir  beim nächstbesten Wetter auch direkt nach Kawerau( einer  echt langweilig Kleinstadt) gefahren um den Terawera Falls Track zu wandern, bei dem während eines Vulkanausbruches, sich durch die Lava  ein neure unterirdischer Fluß entwickelt hat, der dann in den imposanten Terawera Falls mündet. Dannach wollten wir eigentlich in Kawerau übernachten aber Dami fühlte sich so unwohl, denn wir wurden von den ausschließlichen Maoribewohnern wie exotische Tiere angschaut, denn offensichtlich findet kaum ein Touri den Weg in diesen Ort und dann doch gleich garkeine Blonder aber sobald man irgendetwas fragt sind sofort wieder alle total freundlich. Dann waren wir halt mal die Attraktion. Am nächsten Tag endete dann auch die gemeinsame Zeit mit Dami und ich bin wie ein Wiesel nach Auckland zurückgedüst um Antje vom Flughafen abzuholen.
Halloween 

Terawera Paradies

Cory Jane