Freitag, 9. Dezember 2011

Schottische Kühle

Die letzten Tage für Antje waren angebrochen und so mussten wir uns auf eine wesentlich abgespeckterte Variante entscheiden als geplant war-zu sehen und erleben gibt es hier unendlich viel. Also ging es im direkten Weg von Queenstown über Alexandra und Milton nach Dunedin(gälisch für Edinburgh). Die Stadt wurde, wie der Name schon verrät von Schotten gegründet und dementsprechend wurden wir auch von schottischen Wetter mit 10°C und leichtem Regen begrüßt. Außerdem war unser erster Eindruck von der Stadt irgendwie kühl und unsympathisch also sind wir gleich erstmal auf die Ontago Peninsula geflüchtet  um am Sandfly Beach Gelbaugenpinguine zu sehen, leider waren wir nur semierfolgreich(in 300 m Entfernung durch ein Fernglas) aber dafür war der Strand voll mit schlafenden oder aktiven Seelöwen. Dass man mindestens 10m Abstand halten sollte, lassen wir erst später aber trotz eines gewissen Kicks beim Passieren haben wir keine Angriffe erlebt. Der Strand hat seinen Namen übrigens nicht von den kleinen beisenden Biestern, die uns an der Westküste heimsuchten, sonder weil dort gewöhnlich soviel Sturm herrscht, dass es denn Wind durch die Luft wirbelt und natürlich bevorzugt die Augen von besuchern-ich bin mit Tuch vor meinen Augen die Dünen zum Strand herunter gelaufen um mich zu schützen, war echt unangenehm. Doch wir haben noch ein bisschen durchgehalten und uns sogar noch die Ankunft der Blue Penguins(die kleinsten Pinguine der Welt-süß) bei Sonnenuntergang vom Ocean aus zu beobachten. Schweinekalt wars und sie haben echt lustig ausgesehen, weil sie in 8er Gruppen durch die Wellen in Richtung Strand kämpfen und dann ihren Weg zurück zu den Nestern suchen-Fotos waren eigentlich nicht möglich aber die anderen Touristen schien das nicht zu interessieren und so wurde fleißig mit Blitz, was natürlich verboten ist und bei einer Entfernung von 40m auch keinen Sinn macht, drauf los geknippst. Overnight Stay war natürlich überall auf der Insel verboten aber wir haben das einfach mal gekonnt ignoriert und unser Auto schön hinter Hecken versteckt und natürlich kam in dieser abgelegenen Gegend auch niemand vorbei um das zu kontrollieren. Nächsten Tag haben wir nochmal bezahlt um Pingus von mehrern Unterständen aus zu sehen und dann ging es zurück nach Dunedin für eine Führung durch die Schokoladenfabrik, natürlich mit Naschen-hhhhmmm. Leider war die Schoki im Fabrikverkauf auch nicht wirklich billiger und ganz ehrlich in Deutschland gibt es wesentlich leckere Sorten. Keine Ahnung warum hier alle auf Marshmallows stehen aber das taucht in so ziemlich jeder Sorte auf und das Motto scheint zu sein:Je süßer, desto besser. Da lob ich mir Knusperflocken und Kinder Pinguie aus Germany :)
Nach diesem doch sehr abwechslungsreichen Programm wurden noch ein paar Weihnachtsgeschenke besorgt-aber zu sehen gibt es die natürlich erst zu Hause ;-) Leider kommt hier keine Weihnachtsstimmung auf, weil einfach alles fällt bis auf die doch etwas gewöhnungsbedürftige Beleuchtung der Straßen und Läden. Ich zünde mir jetzt jeden Tag eine Räucherkerze an, die Antje von zu Hause mitgebracht hat und Plätzchen backen steht auch noch auf dem Plan-natürlich nach Rezept von Mama. Genießt ihr mal alle eure Glühweingelage und die Plätzchen, wir werden dafür braun - Ho Ho Ho
Dunedin 

Sealions

freche Robben

Royal Albatross Colony

Cadbury Chocolate Factory

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