Sonntag, 22. Juli 2012

Still Wanaka


Was passierte in den letzten 4 Wochen:
Ich hab zunächst mal meinen Wohnsitz dreimal geändert, da ich bei Davie durch ziemliche schräge Mißverständnisse und natürlich der übliche Stress, wenn man so eng zusammenwohnt und keiner Privatsphäre für sich selbst hat, heraus geflogen. Davie war super gestresst, weil sein Rücken massiv Probleme machte, er aber weiterhin viel Arbeiten musste um sein zweites Buisness aufzubauen. Außerdem hat einer seiner frühkriminellen Schützlinge, milde ausgedrückt, Scheiße gebaut und Hannah und ich haben quasi nicht adequat reagiert und dann kam alles zusammen. Egal mittlerweile verstehen wir uns wieder auch wenn ich echt sauer war und er hat sich so an die 10 mal entschuldigt. Also hab ich erstmal bei Janine im Haus gewohnt aber die Mitbewohner waren damit nicht so einverstanden und somit hat es zu unangehmen Spannungen geführt, da im Haus auch mittlerweile 9 Leute in 3 Schlafzimmern gewohnt haben. Also bin ich dann nach einer Woche dort und einer ziemlich intensiven Partyzeit ins Hostel umgezogen und hab mich dort echt wohlgefühlt aber 170$ für ein Woche im Hostel war mir dann auch zu teuer und somit hab ich mich nach meiner eigenen Bleibe umgesehen. Mittlerweile hab ich mein eigenes Zimmer und ein super großes  Bett für mich allein in einem Haus mit der schrägen Lynn und den echt angenehmen Mitbewohnern Mark und Olli.
Leider bin ich meistens Arbeiten und hab deswegen eigentlich wesentlich weniger Freizeit als ich mir wünschen würde aber manchmal find ich auch die Zeit zum Weggehen. Klingt ein bisschen wie das Leben in Deutschland und ist es auch irgendwie aber mit schönerer Kulisse. Immerhin hab ich mich nach einem leichten Kater gestern mal aufgerappelt auf den Rob Roy Peak zu wandern. Innerhalb von 2h war ich dann auch am Gipfel und hatte einen überragenden Blick auf Wanaka und die Täler sowie Seen drumherum. War tierisch anstrengend und ich war zwischendrin total unterzuckert, was ich eigentlich nur vom Fahrrad fahren kenne aber mit Schokoladenriegeln bewaffnet kam ich dann zuckergedopt zum Ziel.
Die Arbeit(Ferienhäuser und Lodge Putzen) ist das langweiligste und sinnloseste, was ich jemals gemacht habe und unser Chefs sind auch Arschlöcher aber das Team mit dem ich arbeite ist super. Gestern hab wir endlich mal unseren "Mädchenabend" hinbekommen, bedeutet viel Wein, lecker Essen und ne Menge Handarbeit(Häkeln, Stricken und Flachsflechten). Hab ich schon erwähnt das man im Winter hier zur Oma wird. Hab mir schon einen Schal gestrickt und eine Mütze gehäckelt und trage sie stolz durch Wanaka. Auch hier wird es im Winter schon um fünf dunkel und so sind die Tage ziemlich kurz und auf häusliche Aktivitäten eingeschränkt. Janine verlässt uns auch in 5 Tagen und hat sich spontan entschieden in den nördlichesten Norden der Nordinsel zu machen, weil ihr Wanaka nicht so gefällt und ich kann das ganz gut nachvollziehen. Im Winter ist die Stadt voll von sogenannten "Skibums"=Schneehasen, die alle den gleichen Klamottenstil haben und auch sonst keine tolle Stimmung in die Stadt bringen. Zum Ausgehen ist es gut aber für Freundschaften-Fehlanzeige. Aber die Skigebiete hier sind echt schön, wenn es kalt genug ist und natürlicher Pulverschnee liegt und man zufällig noch frei hat, kann man eine echt schöne Zeit auf den Brettern haben. Habe mich schon im Snowboarden versucht, was wirklich viel Spass macht aber auch echt auf den Arsch geht, da man ja die meiste Zeit auf dem verbringt, zumindest am Anfang. Wir haben auch drei verschiedene Skigebiete hier in der Umgebung aber alle ganz schön teuer. Bin froh das wir über Arbeit die Skipässe für Cardrona wenigstens zum halben Preis bekommen, das macht es immerhin bezahlbar. 
Janine and Mareike at Materiki

Materiki-Fireworks

Riesenseifenblase

Blick ins Wanaka-Tal mit Inversion

Snowpark

Donnerstag, 21. Juni 2012

Wanaka Times


In Oamaru angekommen, freuten sich schon 2 Nasen uns zu bergrüßen. Für Hannah und Josi aus Deutschland, die ich in Kaikoura kennenlernt und einige Male wiedertraf, war Oamaru die buchstäblich letzte Station ihres Nz-Abenteuers. Janine war ganz heiß auf einen Roadtrip und ich hatte sowieso noch keine Aussicht auf einen richtigen Job-also mit Bezahlung, und so wurde das unsere Abschiedstour für die beiden. Viel unternommen haben wir in Oamaru nicht aber jeden Abend gab es Wein, gute Gespräche oder Frauenheimarbeit;-) So wurden die Abende mit Errinerungen, guten Gesprächen und einer Menge Lachen gefüllt. Außerdem erstand in dieser Stadt noch mein erstes Instrument-eine süße Ukulele und ne Menge neuer  Pullover zum Preiß von 3 Dollar. Nach diesem ausführlichen Shoppen ging es nach Wanaka zurück um vermeintlich Arbeit zu finden. Mit der Arbeit hatte es erstmal nicht geklappt aber am 2. Tag in back in Wanaka hab ich dann doch mal Glück und konnte zumindest ein warmes Heim gefunden, denn ein Kiwi mit dem wir ins Gespräch kamen, hat mir seinen Campervan angeboten fürs Schlafen und ich dachte erst das ist doch nicht wärmer und welcher Mensch bietet Fremden eine freie Unterkunft nach 5 Minuten Gespräch an aber naja klingt besser als nichts. Außerdem kann ich immernoch auf seinen Hof in meinem Auto schlafen und die Polizei kann mir kein Ticket für Übernachten im Auto geben-kostet nämlich nur läppische 200$ Strafe. Als ich dann aber an seinem Haus ankam hat sich gerade der 16jährige Maori, den Dave als schwierigen Pubertieränden mit kriminellen Familienhintergrund, unter seine Fittische nimmt im Campervan einquartiert. Also meinte Dave schlaf doch auf meiner Couch ist sowieso wärmer. Gesagt getan und da schlaf ich nun seit mindestens 3 Wochen und hab nie kalte Füße. Ich hab dafür Davie auch beim Hausstreichen und Holzhacken geholfen und dafür auch etwas Geld bekommen, nicht viel aber ok. Hannah aus Holland wohnt auch hier und hatte gerade eine schwierige Zeit und sie ist ja auch erst 19 und so bin ich hier mal bisschen große Schwester und kümmer mich etwas um sie. Außerdem treff ich mich fast täglich  noch mit Janine, deren neue Hausmitbewohner ich zwar auch tlw relativ gut kenn aber trotz der negativen Stimmung dort nicht viel Zeit verbringe. Neben Holzhacken und Treffs mit Janine  und Co im örtlichen Spelunken bin ich auch weiterhin auf Arbeitssuche gegangen und hab dann sogar einen richtigen Hauskeeping Job gefunden, da Davie mir auch seit 2 Wochen kein Geld mehr gezahlt hat und ich einfach mal wieder was auf dem Konto brauchte und immernoch nicht die Registration bezahlt hab.

Oamaru

Ride the bee

Ruby Island at Lake Wanaka

Mein Holzhacker Arbeitsplatz

Hugging Trees

Ukulele Sessions in Davies Haus

Donnerstag, 24. Mai 2012

Noch mit Krücken versorgt und leicht gelangweilt von meinem Dasein so ganz ohne körperliche Betätigung dafür aber in bester Gesellschaft(Dami, Hannah, Josie, Dave  und seine Mieze außerdem noch Lucy und Conny) verbrachte ich eine Woche in Wanaka um meinen TÜV(WOF) und die Registration zu machen aber irgendwie hat das mein ganzes restliches Geld verbraucht. So da hat die Isa über Nacht festgestellt, das ich nur noch 500 Dollar hatte und 400 für mein Auto ausgeben musste. Also hab ich erstmal versucht Arbeit zu finden aber irgendwie ging das garnicht, wusste aber das der deutsche Fiskus mir Geld zurück gegeben hatte-an dieser Stelle mal ein DICKES Danke an Mutti. Aber nützt alles nichts wenn man zwar Geld auf dem deutschen Konto hat aber einfach nicht mehr herankommt, weil Kreditkarte schon 2 Monate vorher gesperrt wurde und ich mich nicht mehr an meinen PIN errinnern konnt, den hatte ich ja das letzte mal im November gebraucht. Nach 3 Tagen mit 10 Dollar in der Tasche und dem Restgeld im Tank bin durch Wanaka gestreunert und dann leicht verlottert und irgendwie mit zuviel Kopfkino über alle leidlichen Dinge dieser Welt meinen Weg nach Queenstown gemacht und mir dort nach einen sehr schönen Wiedersehen mit Dami, Josi, Hanna und der kleinen Annalena erstmal ein schönen Abend im HotPool ihres Hostels verbracht. Danach ging es ab in eine der echt schlechtesten Bars meines Lebens aber die Leute waren gut drauf und der Preis fürs Bier hat auch gestimmt(nur 3 Dollar-wat a Schnäppchen). Mutti hat ich dann auch endlich mal erreicht und somit ging es auf Party und auf dem Weg zur nächsten Bar hab ich dann noch nen schönen Schuppen mit Drum n Bass gefunden und mir erstmal die Seele aus dem Leib getanzt und den Schmerz im Fuss ignoriert. Hab dann auch nicht mehr im Auto geschlafen, da Josi gleich mal mit dem Amerikaner vom Vorabend nach Haus verschwunden ist und ich ihr Bett im Hostel benutzten konnte. Durch einen Zufall in letzter Sekunde konnte ich dann zum gleichen Woofingplatzt wie Dami fahren und wir haben uns nach einem Minieinkauf im Warehouse auf den Weg zur Organic-Farm in Clinton(zwischen Dunedin und Invercargill) gemacht. Eine Freundinn von Dami war auch schon dort und so wurden wir echt freundlich im sehr kalten Campervan empfangen. Alles war echt dreckig und für 4,5h Farmarbeit gab es ein sehr einfaches und naja nicht so hygienisches Bett dafür aber echt gutes Essen, was wir allerdings selbst kochen musste. Es wurde viel gelacht, geraucht und selbstgebrannter Bourbon von dem launischsten Kiwi getrunken, den ich jemals getroffen hab. Egal nach einer Woche harter Arbeit und 3 Kilo mehr ging es für mich zurück nach Queenstown und für Dami nach Dunedin. Mal wieder ein Abschied in Neuseeland aber das ist auch immer ein Neuanfang und so versuchte ich 3 Tage lang eine Arbeit in Queenstown zu finden und hab sogar mal für ein Hostel mit echt netten Leuten bezahlt aber am wichtigsten: Ich war bei Fergburger und hab mir gleich 2mal diesen Schmaus gegönnt und weil die Stadt relativ leer war gab es auch nur 15 Minuten Wartezeit. Außerdem hatte ich eine Sache vor in Queenstown, nämlich endlich mal meinen Raftingvoucher einlösen. Also ging es am letzten Tag auf den Shotover River für 2 Stunden aber ab gesehen von der äußerst unterhaltsamen Gesellschaft(2Iren, ein Hawaianer, ein indisches Pärchen und natürlich dem Chief-alter MaoriGuide) war es ganz schön lahm. 1,5h Arsch abfrieren und ein bisschen Paddeln, wobei die Paddys in der Front echte Peilomaten waren, die haben immer die Kommandos falsch verstanden-schönes Chaos also bin ich bei den wenigen wirklich coolen Stromschnellen fast aus dem Boot gefallen, weil wir uns mitten über dem Wasserfall in meine Richtung drehten. Aber nach all der Friererei ging es in die Sauna und dann für mich noch zurück nach Wanaka, weil Janine mich auf ne Party eingeladen hatte und wir gemeinsam ein Roadtrip nach Oamaru machen wollten um Josi und Hannah auf Wiedersehen zu sagen. Also den nächsten Tag aus meinen nun besser präperierten Auto(3 Decken) gesprungen und mit Janine nach Oamaru.
Wanaka

Queenstown with Eva and Christina

Yammi yammi, Fergburger

Station at Farm

Home Sweet Home on the Farm

Dienstag, 24. April 2012


Ich verließ Kaikoura mit einer Träne im Auge aber wegen all der guten Erinnerungen und auch weil ich all die tollen Leute echt vermissen würde.  Aber neue Abenteuer warteten auf mich und da Dami, eine alte Freundinn aus Napierzeiten mich quasi in Kaikoura abholte, fiel es mir doch recht leicht diese Wohlfühloase zu verlassen. einem sehr guten letzeten Abend mit Wein-Tasting und einer Menge Diesel sowie Smoko ging es am Ostersonntag noch zum auf zum massiven Osterfrühstück. Ein guter Weg um Tschüss zu sagen und dann endlich wieder auf die Straße zu kommen. Mit Dami bin ich dann erstmal Richtung Christchurch gezogen und haben dort Felix(natürlich Deutscher und alter Freund von Dami) für den anstehenden Wandertrip eingeladen. Leider konnten wir kein Erdbeben erleben. Das klingt vielleicht etwas schräg aber wir waren alle heiß darauf mal diese Erschütterungen am eigenen Leib zu fühlen-naja vielleicht beim nächsten Mal. Mit frisch gebackenen Kuchen und Brot ging es dann in den Arthurs Pass Nationalpark zum Wandern und nach 2 Tag Regen und einem sehr zerstörerischen Kea(mein Surfboardhülle ist nun hin) ging es dann auf dem Cass Saddle Lagoon Track für 3 Tage mit supi Wetter und tausenden von Flussüberquerungen, was mit einem paar Schuhen irgendwie doof war. Aber das beste kommt erst noch als wir nach anderthalb Tagen und der zweiten Hütte in die flasche Richtung hielten. Wir wussten ja noch nicht, dass wir falsch waren aber nach 4h wandern warteten wir dann förmlich auf die nächste Hütte, die eigentlich nur 2,5h entfernt sein sollte. Es wurde langsam Abend und nach 6 h wandern kamen Dami und mir immer stärkere Zweifel aber Felix war weiterhin optimistisch und meinte wir wären ja auch sehr langsam gewesen, wegen all den Flussüberquerungen. Natürlich haben wir keine Hütte gefunden und nachdem wir noch halsbrecherisch wegen einem Licht auf der anderen Seite des Tals einen Hüfttiefen Fluss durchwanderten und dabei beinah abgespült wurden, haben wir uns dann für das schlafen unter freiem Himmelsfirmament entschieden. Leider hatten wir nur ein Einmann-Zelt für 3 Leute und eine Isomatte. Zuerst versuchten Dami und ich in der Löffelschenposition ins Zelt zu passen und Felix sollte davor schlafen aber wir haben uns dann entschieden das Zelt als Plane zu benutzen und dann doch draussen zu schlafen. Die Hirsche röhrten auch in der Nähe und so sollte keine Nachtruhe aufkommen. Nach ca. 2-3h Schlaf meinerseits habe ich pünktlich zum Sonnenaufgang Fotos von unseren eingfroren Ruck- und Schlafsäcken gemacht. Aber wir sind nicht erfroren und der Sternenhimmel war schon echt der Hammer. Also den nächsten Tag versucht zu orientieren und einfach weiter den Farmertrek laufen den wir gefunden hatten. Zum Glück sind wir in ein Jagdrefier hineingewandert  und haben da auch 2 nette Kiwis getroffen, die uns die 86km zu meinem Auto zurückbrachten und haben erstmal überglücklich gegessen und auf der Wiese relaxt. Dami und ich hatten die nächsten Tage auch heftigsten Muskelkater-aber das wars wert- :-)
Danach gabs erstmal ein bisschen Pause in Hokitika und Franz Josef Glacier Village und Felix verlies uns wieder. Nach ein paar kleinen Wanderungen stand dann noch der Copland Trek Südlich von Fox Glacier an. Wenn man den Trek komplett durchzieht würde man auf der anderen Seite am Mount Cook Village rauskommen aber es dauert 5 Tage und ist nur mit Alpinen Gerät zu bewerkstelligen, was wir nicht hatten und uns die Erfahrung fehlt also die abgespeckte Variante bis zur ersten Hütte und den natürlich Hot Pools. Das war ein einfacherer Wanderweg, da wenig Steigung aber viel Klettern über Steine auf 18km in eine Richtung. Aber die Hot Pools waren eine echte Wohltat und so fühlten wir uns richtig wohl und entschieden einen Tag an der Hütte zu bleiben und die Pools sowie Aussicht zu geniessen. Wir sind dann noch eine Stunde den Trek gegangen um die Gletscher zu sehen und wollten auf dem Rückweg Feuerholz für die Hütte mitbringen, weil es nicht einfach ist in einem Gebiet indem es eigentlich 280 Regentage im Jahr gibt. Aber auf dem Rückweg konnte ich vor lauter Holz in meinem Händen den Untergrund nicht mehr richtig sehen und bin mit dem linken Fuß an einer Grassnabe umgeknickt und hab mir die Innen- sowie Aussenbänder beschädigt und konnte auch einen Tag später nicht die 18km zurück laufen. Dann hat Sally die nette Hüttenwärterin den Heli gerufen und der hat mich auf einem kurzen aber wunderschönen Flug zurück ins Tal gebracht und zum Glück hat mich dieses Abenteuer auch nicht soviel gekostet, weil die ACC(nein,ich weiß nicht was das ist) die Kosten größtenteils übernimmt. Mittlerweil hab ich sogar Krücken und die Leute starren mich im Supermarkt auch nicht mehr an, wenn ich mit meinem Holzstock um die Ecke springe oder humpel. Jetzt häng ich erstmal im Backpacker in Wanaka ab und versuch meine zeit mit Alkohol, Kartenspielen und dergleichen zu genießen.

Gefaehrlich Stroemung

3 Waldschrate in der Huette

Arthurs Pass

Helicopter-Flug

Fox Glacier

Sonntag, 15. April 2012

Kaikoura 2.0


Habe lange nichts mehr von mir hören lassen aber nach einer Weile ohne regelmäßiges Blogschreiben gewöhnt man sich daran und wird echt träge.
Seit ich wieder in Kaikoura war, hab ich die ersten 10 Tagen am Strand im Auto geschlafen und mich ziemlich schnell an soviel Platz in meinem Auto gewöhnt. Olli war ja vorher noch zu Besuch und ist dann in Wärmere Gefilde aufgebrochen um sich den weißen Hintern mal so richtig zu verbruzzeln. Ich habe nach 2 Tagen durch einen glücklichen Zufall meinen Job wieder gehabt und bin die ersten 2 Wochen 60h arbeiten gewesen, da es ja richtig busy war und ich nur mit Alysha(beste Kollegin ever) und den Köchen den Laden geschmissen hab. Also gabs auf Arbeit mal wieder jede Menge Spass zu Reggae und manchmal auch meiner Musik. Das lief auch ganz gut alles, bis mein leicht depressiver Chef ne neue Kellnerin aus Japan kommen lies und sich in die verguckt hatte. Sie hat natürlich auch nur ein Praktikum gemacht und keine Bezahlung erhalten aber dafür mehr Stunden als Alysha und ich gearbeitet. Dass und sein echt schräges Verhalten(er ist ja schon verlobt in Thailand) haben die Stimmung auf den Tiefpunkt gebracht und es gab so einige Auseinandersetzungen oder einfach richtig unangenehme Stimmung. Alysha und ich haben uns aber versucht die Arbeit dennoch so spaßig wie möglich zu machen und haben sogar fast 2 Tage die Woche frei gehabt. An einem dieser besagten Tage ging es dann gemeinsam aufs Boot zum Delfin-Watch und ratet mal wer da Seekrank geworden ist? Trotz leichter Göbelei über die Bordreling und Alysha die davon auch noch Bilder gemacht hat, war der Trip super und wir konnten Dusky Dolphins sowie die kleinsten Delfine der Welt(Hector-Dolphins) in voller Spiellaune beobachten(Fotos anschauen bitte). Ein anderer Ausflug führte uns am Geburtstag meines Bosses zu den Hanmer Springs und wir zu zehnt in den verschieden sind abgefletz. Dann gab es am Abend noch ein leckeres Dinner beim Inder mit allen Mädels aus dem Albatross Hostel in dem in mittlerweile verweilte. Ich hatte einen Spezial-Deal mit Dave dem Manager ausmachen können und hab immer in meinem Auto vor dem Hostel geschlafen aber alles Nutzen können. Ich habe mich ziemlich schnell im Hostel wohlgefühlt und insgesamt 7 Wochen da gewohnt, was schon fast den Eindruck vermittelt,als würde ich da niemehr weggehen. Die einzigen Hostelbewohner die genauso oder länger als ich da waren Janine(Deutschland), Evan(Irland) und Dave(England) der Manager. Wenn man so lange in einem Hostel verweilt, dann fängt man irgendwann an, nur noch mit den Dauerbewonern/Woofern(Arbeiten für Unterkunft) in Kontakt zu sein, weil man die Fragen: Woher kommst? Wie lange bleibst? Was hast du schon von Neuseeland gesehen?-----LANGWEILIG und oberflächlich. Ich habe mir woofen diesmal geschenkt und von Anfang an Geld für die Unterkunft bezahlt, weil es eifach zu stressig gewesen wäre.
Surfen at Meatworks

Pier-Jump

Pier-Jump

Die Isa lernt Skaten

Hostel-Frühstück

Dienstag, 13. März 2012

Kaikoura, I´m back!

Pier-Jump 
Hab ja schon lange nichts mehr von  mir hören lassen, deswegen jetzt mal ein kurzes Update. Nach der Reise mit Olli, die uns noch nach Napier über den Tongariro Nationalpark vorbeiführte.Natürlich war das Wetter mal wieder zum Heulen: Sprühregen, Nebel und l3°C sind jetzt keine Einladung auf einen schönen Wandertrip. Also sind wir kurz in Napier hängen geblieben und Oli hatte ein paar schöne Surfsessions. Lange hat es uns dort allerdings nicht gehalten und so ging es direkt nach Wellington mit kurzem Zwischenstop im Kaitoke Regionalpark-sehr schön bis auf die tausend Mücken nachts. Von Wellington aus mit der Fähre nachts nach Picton und wieder zurück nach Kaikoura. Olli hatte dann gleich eine Hammer Surfsession nachdem er in 2,5h von Picton bis Mangamanu durchgebrettert ist.Bis zu seiner Abreise haben wir auch mehr oder weniger am Surfspot geschlafen. Ist einer der schönsten Plätze an denen man hier frei Übernachten kann. Die Berge im Hintergrund gehen bis auf 2500 m hoch und vor einem der Ozean. Dazwischen rauscht noch ab und zu der Kiwi-Express-Zug vorbei und natürlich ne Menge netter Leute-meist Surfer natürlich.
Durch einen glücklichen Zufall zu meinen Gunsten hab ich dann auch meinen alten Job in Vollzeit wieder bekommen und erstmal 2 1/2 Wochen ohne Pause durch gearbeitet. Das war super anstrengend und macht einem ganz schön kirre im Kopf und nach einer Woche am Strand pennen hab ich mich dann auch für ein Hostel entschieden und seitdem ist das Albatross meine Heimat und ich schlafe hier im Auto vor dem Hostel und benutze die Räumlichkeiten. Arbeit hat natürlich auch viel Spass gemacht, da ich ja mit der coolsten Kollegin aller Zeiten zusammen arbeite-Alysha(die ursprünglich aus Napier stammt und jetzt mit ihrer ganzen Familie in einem Haus wohnt-15Erwachsene und Kinder). Wir waren aber beide glücklich als unser Team verstärkt wurde und Yuka aus Japan zum aushelfen kam. Jetzt hab ich ganze 1 1/2 Tage die Woche frei und Alysha noch mehr, hat ja auch eine Tochter, die sie ab und zu mal sehen will.
An diesen wenigen Tagen frei hab ich es immerhin schon zum Surfen mit paar Freunden geschafft und natürlich ner Menge Pub-Abenden. Auserdem waren wir am Geburtstag meines verrückten Bosses in Hanmer Springs(anderthalb Stunden von hier entfernt) in den Hot Pools und noch ein bisschen Herumwander aber hauptsächlich viel Essen. Am gleichen Abend war ich noch mit allen Mädels vom Hostel zum Indisch Essen verabredet und danach sind wir dann alle nach Hause, natürlich mit kurzem Zwischenstopp im Pub, gerollt. Aber eine der schönsten Erfahrungen war Dolphin Watch und schwimmen mit den Delfinen soll auch noch folgen. Näheres Später
Schnee in Kaikoura

Frühstück im Albatross

Mädelsabend beim Inder