In Oamaru
angekommen, freuten sich schon 2 Nasen uns zu bergrüßen. Für Hannah und Josi
aus Deutschland, die ich in Kaikoura kennenlernt und einige Male wiedertraf,
war Oamaru die buchstäblich letzte Station ihres Nz-Abenteuers. Janine war ganz
heiß auf einen Roadtrip und ich hatte sowieso noch keine Aussicht auf einen
richtigen Job-also mit Bezahlung, und so wurde das unsere Abschiedstour für die
beiden. Viel unternommen haben wir in Oamaru nicht aber jeden Abend gab es
Wein, gute Gespräche oder Frauenheimarbeit;-) So wurden die Abende mit
Errinerungen, guten Gesprächen und einer Menge Lachen gefüllt. Außerdem erstand
in dieser Stadt noch mein erstes Instrument-eine süße Ukulele und ne Menge
neuer Pullover zum Preiß von 3 Dollar.
Nach diesem ausführlichen Shoppen ging es nach Wanaka zurück um vermeintlich
Arbeit zu finden. Mit der Arbeit hatte es erstmal nicht geklappt aber am 2. Tag
in back in Wanaka hab ich dann doch mal Glück und konnte zumindest ein warmes
Heim gefunden, denn ein Kiwi mit dem wir ins Gespräch kamen, hat mir seinen
Campervan angeboten fürs Schlafen und ich dachte erst das ist doch nicht wärmer
und welcher Mensch bietet Fremden eine freie Unterkunft nach 5 Minuten Gespräch
an aber naja klingt besser als nichts. Außerdem kann ich immernoch auf seinen
Hof in meinem Auto schlafen und die Polizei kann mir kein Ticket für
Übernachten im Auto geben-kostet nämlich nur läppische 200$ Strafe. Als ich
dann aber an seinem Haus ankam hat sich gerade der 16jährige Maori, den Dave
als schwierigen Pubertieränden mit kriminellen Familienhintergrund, unter seine
Fittische nimmt im Campervan einquartiert. Also meinte Dave schlaf doch auf
meiner Couch ist sowieso wärmer. Gesagt getan und da schlaf ich nun seit
mindestens 3 Wochen und hab nie kalte Füße. Ich hab dafür Davie auch beim
Hausstreichen und Holzhacken geholfen und dafür auch etwas Geld bekommen, nicht
viel aber ok. Hannah aus Holland wohnt auch hier und hatte gerade eine
schwierige Zeit und sie ist ja auch erst 19 und so bin ich hier mal bisschen
große Schwester und kümmer mich etwas um sie. Außerdem treff ich mich fast
täglich noch mit Janine, deren neue
Hausmitbewohner ich zwar auch tlw relativ gut kenn aber trotz der negativen
Stimmung dort nicht viel Zeit verbringe. Neben Holzhacken und Treffs mit
Janine und Co im örtlichen Spelunken bin
ich auch weiterhin auf Arbeitssuche gegangen und hab dann sogar einen richtigen
Hauskeeping Job gefunden, da Davie mir auch seit 2 Wochen kein Geld mehr
gezahlt hat und ich einfach mal wieder was auf dem Konto brauchte und immernoch
nicht die Registration bezahlt hab.
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