Sonntag, 30. Oktober 2011

Achtung!! Isa im Straßenverkehr


Meine letzten Tage in der Waterfront Lodge von Napier habe ich mit Autokauf und Film schauen verbracht. Getrunken wurde natürlich auch so einiges, zumal die Gesellschaft wirklich supi war, den einige der Backpacker sind genauso wie ich 1 Woche oder mehr dagwesen und da lernt man sich schon mal bischen kennen-war schon fast wie eine WG-Familie für mich. Dann checkte noch eine aufgedrehte, leicht verrückt aber sehr liebenswerte Berlinerin für 2 Nächte im Hostel ein mit der ich die erste Fahrt in nem Automatik-Auto überlebt habe und die sich dann spontan entschied mit nach Tauranga bzw. Mt Maunganui zu kommen.
 Aber zunächst zur ersten Autofahrt auf den Straßen von Napier: Wie ihr ja wisst fährt man in Deutschland hauptsächlich manuell schaltbare Autos und benutzt beide Füße für die Pedale, dabei ist der Rechte nur für die Kupplung zuständig und der Linke übernimmt Gas und Bremse. Bei einem Automatik hat man aber nur zwei Pedale, nämlich Gas und Bremse, wenn man nun aber während der Fahrt auf der linken Seite den Automatismus im linken Fuß hat die Kupplung durchtreten zu wollen, macht man erstmal eine Gefahrenbremsung. Das ist am Anfang noch ganz lustig, vorallem wenn keiner hinter einem fährt aber dann entscheidet man sich doch endlich nur einen Fuß zu benutzen da der Linke wirklich kein Gefühl besitzt die Bremse sanft zu betätigen – ach und immer schön links fahren. Deswegen konnte ich auch auf meiner ersten größeren Fahrt nach Tauranga nicht Englisch mit Dami reden weil mich die echt kurvigen und hügeligen Straßen, sowie die total verrückten Trucker volle Konzentration kosteten. Schade eigentlich weil wir uns entschlossen hatten nur oder fast nur Englisch zu sprechen-den immerhin hatte ich 9 Tage eine Zimmergenossen aus Manchester(Cullum). Dami erwies als sehr angenehme Mitfahrerin und hat das Radio immer wieder repariert und versucht bei den Schildern eine Hilfe zu sein, wobei wir feststellten, dass wir beide keine Orientierungskönige sind. Aber naja wir bleiben relaxt wie die Kiwis.  Dami ist schon seit 3 Monaten in Neuseeland und hat demzufolge auch schon paar Bekanntschaften gemacht, also gab es erstmal einen Abstecher nach Rotorua wo wir Paul(einen echten Kiwi besuchten und die zu finden ist echt selten)der mir gleich mal bei der Transformation meines Mitsubishi Chariot  von einem Soccer-Mummi-Car in eine Schlafenklave geholfen hat. Nachdem ich die Matraze passend auf die Autogeometrie zugeschnitten habe, ist es echt gemütlich.
 In Rotorua war leider schlechtes Wetter, aber dafür gab es noch einen entspannten Abend in der Lava-Bar mit Ben und Javier aus Argentinien-habe gleich mal bisschen Spanisch geübt.Leider habe ich verpasst mir eine Gratismassage geben zu lassen den Javier ist Massage-Therapeut in der Polynesian Spa-aber vielleicht kommt man ja nochmal nach Rotorua. Nachdem meine Autobatterie am nächsten Morgen aus unerfindlichen Gründen leer war und uns ein Maori Starthilfe gegeben hatte, haben wir die Batterie checken lassen und eine neue gekauft-besser ists. Tauranga ist zwar relativ schön aber teuer also sind wir den nächsten Tag nach Mount weitergefahren und haben auch gleich den Gipfel der Stadt erklommen, natürlich mit Meerblick-sooooooooo romantisch. Shoppen waren wir auch schon aber keine Sorge, dafür haben wir seit 4 Tagen nur Geld für Essen ausgegeben- die Spartricks erklär ich ein Andermal. Außerdem sind die Strände hier noch teilweise geschlossen von der Ölkatastrophe auch wenn man nur wenige Spuren davon findet, bis auf die Schilder und manchmal Weißgekleidete Reinigungsmännlein die den Strand durchkämen. Seit dem 25.10. gehen die Surfer auch wieder ins Wasser und man findet sie in rudelartigen Zusammenrottungen am Strand vor. Mal schauen ob ich Zeit finde mal bei einer Reinigungsaktion am Strand teilzunehmen natürlich ehrenamtlich-Bezahlung gibt es leider nicht, wäre aber trotzdem interessant.
Wir sind ein echt gutes Gespann lachen viel und quasseln und machen  ne Menge dummes Zeug. Endprädikat: Dami ist schon echt dufte und lernt fleißig Olaf Schubert-Sächsisch und natürlich Denglisch, des Deutschen Lieblingssprache in Neuseeland.
Also bis bald und geniest das Leben ebenso wie ich  Doppelgrins
Linke Seite, Liiiinke Seite!!!!
So a bissl Nature
Määääähh

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Dami-James-Warren beim Rugby-Finale
Oceans Beach on Summer Day
Sieg der All Blacks
                                                                       

Dienstag, 25. Oktober 2011

Familienleben in Napier


Ich habe lange nichts von mir hören lassen aber ich habe viele Tage mit der Suche nach einem Auto verbracht und jetzt endlich eins gefunden.  Ich habe natürlich beide Rugby Spiele in guter Gesellschaft verbracht und dabei floss schon das ein oder andere Bier/Wein in meine Kehle. Um ein Eindruck davon zu vermitteln sei nur folgendes gesagt, nach dem Semifinale haben ich noch soviel Drinks von netten Herren ausgegeben bekommen, dass es mich zum erstenmal in meinem Leben von Alkohol ausgscherrt hat und ich freiwillig am Karaoke teilnahm, was hier eine der Lieblingsbeschäftigung von allen Kiwis(Neuseeländern) zu sein scheint. Doch danach war der Abend noch nicht zu Ende und so haben sich alle im TV-Room zum Herr der Ringe schauen eingefunden, so wie sich das in Neuseeland gehört und früh wurde der Rest schlafen von unserem stark gereizten Hostelbesitzer in die Zimmer gescheucht. Der Tag danach war entsprechend verpeilt und so konnte ich mich erst um 14 Uhr wirklich aufrappeln noch was zu unternehmen und zwar zum Bluff Hill, von wo man einen echt schönen Blick über die gesamte Hawkes Bay hat aber nur wenn man sich davor zu einem 2stündigen Hinweg motivieren kann.  Nach ein paar veregneten Tagen, viel Gamelei und natürlich der unermüdlichen Suche nach einem Auto haben wir es gestern geschafft endlich mal geschafft Basketball und Fussball zu spielen. Daraus wurde gleich mal ein Länderspiel in dem die UK(Collum-England, Thomas+Dave-Wales, Warren-Irland) gnadenlos von dem deutschen Dreamteam(Chris, Josh, Thomas und Isa) im Basketball zerpflückt wurde. Dabei trug vorallem das hervorragende Zusammenspiel von Isa und Josh zum überragenden Sieg bei und nur als Randnote soll vermerkt werden, dass die Herren der Schöpfung von meinen Tricks begeistert waren-das lass ich jetzt mal so für sich sprechen. Aber so hoch man steigt kann man auch fallen und so wurden wir beim Fussball trotz verspäteter Verstärkung von Demi vom Platz gefegt(die Briten und Fußball halt). Danach wurde dann in geschlossener Gesellschaft das Pub aufgesucht um dem Finale und dem knappen Sieg der All Blacks bei zuwohnen aber wenn interessiert es und so sang das ganz Pub zu „We are the Champions“ mit. Danach ging es für mich und einige noch an den Strand quatschen und Sterne gucken-brrrrr… das war vielleicht kalt aber schön. Ich habe zwar fast durchgemacht aber dennoch stand einem Besuch am wießen Sandstrand „Ocean´s Beach“ nichts im Wege und ich war sehr froh, das Jemand ein Auto hatte und die 25 Meilen gefahren ist, denn ohne Auto kann man hier nicht soviel machen.
PS: Fotos folgen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Die ersten Tage und der Jetlag hat mich im Griff


Ich bin am Donnerstag früh um 8 in Auckland angekommen, vollkommen übermüdet nach einem 8h und 9h Flug, bei dem ich nur mäßig zu Schlaf kam, da ich jeweils zwischen zwei Männer eingeklemmt sitzen musste. Das Essen war sehr spannend, besonders die Seetang-Suppe“ iiiiigit“ aber ich habe es überlebt und auch die Pass- und Gepäckkontrolle durfte ich ohne große Schwierigkeiten passieren.
Also bin ich sofort in mein Hostel aufgebrochen, habe mir etwas zu Beißen besorgt und bin sofort in einen 3stündigen Tiefschlaf gefallen um dann abends um 10 schon wieder ins Koma zufallen. Danach war ich früh um 7 am nächsten Tag topfit und habe die nervigen extrem lauten deutschen Mädels von meinem Zimmer hinter mir gelassen und erstmal mit Susan aus Leipzig die Stadt erkundet. Ich habe also bereits mein Steuernummer beantragt und das war erstaunlich einfach-Kiwis halt. Danach ging es in die Fanzone am Hafen, den alles dreht sich in Auckland um den Rugby World Cup und die Nationalmannschaft von Auckland „All Blacks“, die hoffentlich heute  ins Finale einziehen.  Alle Kiwis sind extrem freundlich und auch die meisten Backpacker(außer manchmal die  Deutschen). Eigentlich wollte ich die Semifinals in Auckland in der Fanzone erleben aber leider ist kein Hostel mehr frei und so bin ich gestern mit dem Bus nach Napier gefahren und habe wiedereinmal die Freundlichkeit der Kiwis erlebt, den der Busfahrer entdeckte das ich versuchte Fotos vom Bus aus zu machen und so zeigte er mir Plätze wo Szenen von Lord of the Rings gedreht worden und andere chice Stellen, leider war das Wetter nasty. Heute erlebe ich den ersten Sonnentag und spüre die Intensität von 40% höherer UV-Strahlung als in Europa. Im Hostel trifft man Leute von all over the world, wie der nette Spanier mit dem ich das ganze Rugby-Spiel über versuchte die Regeln zu verstehen, während 6 spätpubertierende 18jährige Deutsche alle nervten. Heute abend schauen wir alle im Pub Rugby um die All Blacks-Fans zu erleben-denn ich hörte, das sie total ausflippen(ich nehm meine Kamera mit).


Ab morgen versuche ich ein Auto zu kaufen und ein Konto zu eröffnen, mal schauen wie viel Glück ich habe.

Samstag, 8. Oktober 2011

Immer noch in Deutschland ... shame on me :-/

Nach 6-stündiger Anreise, am letzten Dienstag bei Sonnenschein  in Frankfurt, nahm das Isaische Chaos seinen Lauf. Ich ging enthusiastisch und aufgeregt zum Check in-Schalter und reichte mein Ticket, sowie meinen Reisepass einer Korean Air Mitarbeiterin, als ich freundlich gefragt wurde ob ich noch ein anderes Dokument dabei hätte und ich sie mit verwirrten Blick fragte:"Wieso" und sie mir mitteilte, dass mein Reisepass in Kürze abläuft und ich mit diesem nicht in Neuseeland einreisen kann. Ich wiederum stellte fest, dass es sich hierbei um meinen alten Pass handelte und mein Neuer irgendwo in Dresden sein musste, durfte ich nach erfolglosen Telefonat mit dem Flughafen in Auckland und Besuch auf der Bundespolizei unverichteter Dinge wieder mit einem teuren ICE nach Hause fahren und meinen Flug um eine Woche verschieben. Also gammel ich die Zeit noch entspannt in DD und Jena ab bis ich dann am Dienstag hoffentlich wirklich in Flieger gelassen werde.                                                                                                                                                                             
 Grüzis, die Mädels von der Couch