Meine letzten Tage in der Waterfront Lodge von Napier habe ich mit Autokauf und Film schauen verbracht. Getrunken wurde natürlich auch so einiges, zumal die Gesellschaft wirklich supi war, den einige der Backpacker sind genauso wie ich 1 Woche oder mehr dagwesen und da lernt man sich schon mal bischen kennen-war schon fast wie eine WG-Familie für mich. Dann checkte noch eine aufgedrehte, leicht verrückt aber sehr liebenswerte Berlinerin für 2 Nächte im Hostel ein mit der ich die erste Fahrt in nem Automatik-Auto überlebt habe und die sich dann spontan entschied mit nach Tauranga bzw. Mt Maunganui zu kommen.
Aber zunächst zur ersten Autofahrt auf den Straßen von Napier: Wie ihr ja wisst fährt man in Deutschland hauptsächlich manuell schaltbare Autos und benutzt beide Füße für die Pedale, dabei ist der Rechte nur für die Kupplung zuständig und der Linke übernimmt Gas und Bremse. Bei einem Automatik hat man aber nur zwei Pedale, nämlich Gas und Bremse, wenn man nun aber während der Fahrt auf der linken Seite den Automatismus im linken Fuß hat die Kupplung durchtreten zu wollen, macht man erstmal eine Gefahrenbremsung. Das ist am Anfang noch ganz lustig, vorallem wenn keiner hinter einem fährt aber dann entscheidet man sich doch endlich nur einen Fuß zu benutzen da der Linke wirklich kein Gefühl besitzt die Bremse sanft zu betätigen – ach und immer schön links fahren. Deswegen konnte ich auch auf meiner ersten größeren Fahrt nach Tauranga nicht Englisch mit Dami reden weil mich die echt kurvigen und hügeligen Straßen, sowie die total verrückten Trucker volle Konzentration kosteten. Schade eigentlich weil wir uns entschlossen hatten nur oder fast nur Englisch zu sprechen-den immerhin hatte ich 9 Tage eine Zimmergenossen aus Manchester(Cullum). Dami erwies als sehr angenehme Mitfahrerin und hat das Radio immer wieder repariert und versucht bei den Schildern eine Hilfe zu sein, wobei wir feststellten, dass wir beide keine Orientierungskönige sind. Aber naja wir bleiben relaxt wie die Kiwis. Dami ist schon seit 3 Monaten in Neuseeland und hat demzufolge auch schon paar Bekanntschaften gemacht, also gab es erstmal einen Abstecher nach Rotorua wo wir Paul(einen echten Kiwi besuchten und die zu finden ist echt selten)der mir gleich mal bei der Transformation meines Mitsubishi Chariot von einem Soccer-Mummi-Car in eine Schlafenklave geholfen hat. Nachdem ich die Matraze passend auf die Autogeometrie zugeschnitten habe, ist es echt gemütlich.
In Rotorua war leider schlechtes Wetter, aber dafür gab es noch einen entspannten Abend in der Lava-Bar mit Ben und Javier aus Argentinien-habe gleich mal bisschen Spanisch geübt.Leider habe ich verpasst mir eine Gratismassage geben zu lassen den Javier ist Massage-Therapeut in der Polynesian Spa-aber vielleicht kommt man ja nochmal nach Rotorua. Nachdem meine Autobatterie am nächsten Morgen aus unerfindlichen Gründen leer war und uns ein Maori Starthilfe gegeben hatte, haben wir die Batterie checken lassen und eine neue gekauft-besser ists. Tauranga ist zwar relativ schön aber teuer also sind wir den nächsten Tag nach Mount weitergefahren und haben auch gleich den Gipfel der Stadt erklommen, natürlich mit Meerblick-sooooooooo romantisch. Shoppen waren wir auch schon aber keine Sorge, dafür haben wir seit 4 Tagen nur Geld für Essen ausgegeben- die Spartricks erklär ich ein Andermal. Außerdem sind die Strände hier noch teilweise geschlossen von der Ölkatastrophe auch wenn man nur wenige Spuren davon findet, bis auf die Schilder und manchmal Weißgekleidete Reinigungsmännlein die den Strand durchkämen. Seit dem 25.10. gehen die Surfer auch wieder ins Wasser und man findet sie in rudelartigen Zusammenrottungen am Strand vor. Mal schauen ob ich Zeit finde mal bei einer Reinigungsaktion am Strand teilzunehmen natürlich ehrenamtlich-Bezahlung gibt es leider nicht, wäre aber trotzdem interessant.
Wir sind ein echt gutes Gespann lachen viel und quasseln und machen ne Menge dummes Zeug. Endprädikat: Dami ist schon echt dufte und lernt fleißig Olaf Schubert-Sächsisch und natürlich Denglisch, des Deutschen Lieblingssprache in Neuseeland.
Also bis bald und geniest das Leben ebenso wie ich Doppelgrins
| Linke Seite, Liiiinke Seite!!!! |
| So a bissl Nature |
| Määääähh |
